
4 Grundsätze
Kommunikation scheitert oft daran, dass selbst Gutes im falschen "Gefäß" verloren geht und wirkungslos wird.
Vier Grundsätze beschreiben meine Arbeitsweise in der strategischen Kommunikationsberatung.
Sie gelten immer, besonders aber dann, wenn viele Interessen, Unsicherheiten und Erwartungen aufeinandertreffen; vor allem bei Repositionierungen, öffentlichen Vorhaben oder Veränderungsprozessen.
Grundsatz 1
Zuerst kommen die Fakten. Dann die Idee!
Fehlen die Grundlagen, entweicht einem Projekt (Kampagne, Intervention) die Energie an unerwarteten Stellen. Das Verlockende einer Idee nützt wenig, wenn es keine Fakten gibt, die sie halten. Dann löst sich ihr Glanz im Alltag schneller auf, als man denkt.
Grundsatz 2
Fakten liefern Orientierung. Aber der Weg zum Ziel ist selten gerade.
Wer nur auf das Ziel im Auge hat, übersieht was unterwegs auftaucht. Manche wertvolle Einsicht entsteht nicht durch Planung, sondern durch Aufmerksamkeit. Ich arbeite zielorientiert, aber mit offenem Blick.
Grundsatz 3
In vielen Projekten wirken zwei Kräfte gleichzeitig. Beide in die falsche Richtung.
Die eine hält an Routinen fest, die längst nicht mehr tragen: an Strukturen, Botschaften, Kategorien, die aus Gewohnheit weitergeführt werden. Die andere greift zu schnell nach dem Neuen; zum Beispiel: ein Social-Media-Kanal, weil alle anderen auch einen haben.
Meine Arbeit beginnt oft damit, beides auseinanderzuhalten.
Grundsatz 4
Wirksame Kommunikation ebenso wie Strategie sind kein Wettrennen! Langfristigkeit, Durchhaltevermögen und der Mut, neues Denken zuzulassen sind substantiell.
